Der Gaszähler misst Kubikmeter, die Abrechnung erfolgt meistens in Kilowattstunden. Für die Umrechnung werden Brennwert und Zustandszahl benötigt. Beide Werte stehen auf der Abrechnung.
Die korrekte Formel
Kilowattstunden ergeben sich aus Kubikmetern × Brennwert × Zustandszahl. Eine pauschale Zehnerregel ist nur eine grobe Schätzung. Für die Kontrolle einer Rechnung sollten immer die ausgewiesenen Faktoren verwendet werden.
Verbrauch vergleichen
Vergleichen Sie möglichst witterungsbereinigte Jahreszeiträume und berücksichtigen Sie Änderungen bei Haushaltsgröße, Warmwasser und Raumtemperatur. Ein kalter Winter allein kann den Verbrauch sichtbar erhöhen.
Eigene Werte statt Durchschnittswerte
Durchschnittswerte eignen sich zur ersten Orientierung, können den konkreten Haushalt aber nicht abbilden. Verwenden Sie nach Möglichkeit Angaben vom Zähler, Energielabel, technischen Datenblatt oder Ihrer letzten Abrechnung. Dokumentieren Sie den Zeitraum und vergleichen Sie nur Werte mit derselben Einheit.
Fazit
Eine nachvollziehbare Rechnung trennt Leistung, Nutzungsdauer, Verbrauch und Preis. Dadurch erkennen Sie, welche Annahme das Ergebnis am stärksten beeinflusst und welche Maßnahme im Alltag tatsächlich relevant ist.